Zahnfleischbehandlung (Parodontologie)

Bei Erkrankungen des Zahnfleisches unterscheidet man nach Art und Schwere:

- die Entzündung des Zahnfleisches = Gingivitis

- die Entzündung des Zahnhalteapparates = Parodontitis

Bei der Gingivitis sollten die weichen Beläge und der Zahnstein gründlich von uns entfernt werden, und zu Hause sollten Sie sorgfältig reinigen. Kontrollen sind wichtig. Die wichtigsten Erkennungszeichen der Parodontitis sind Entzündung mit Rötung, Schwellung und Blutung des Zahnfleisches und die Ausbildung von sogenannten Zahnfleischtaschen. Später kann es zum Knochenschwund in der Folge zur Zahnlockerung und schließlich auch zum Zahnverlust kommen. Entscheidend für den Therapieerfolg ist die enge Zusammenarbeit zwischen Ihnen und unserem Team. Wichtig ist die Herstellung hygienischer Verhältnisse in mehreren Sitzungen. Zuerst muss der Zahnstein entfernt werden, dann muss das entzündete Gewebe sowie die Konkremente und die Plaque (Zahnstein und Beläge unter dem Zahnfleisch) an der Wurzeloberfläche unter örtlicher Betäubung entfernt werden. Ihre Mitarbeit bedeutet nichts anderes als das Streben nach belagfreien Zähnen und Zahnzwischenräumen. Wichtig ist auch die regelmäßige engmaschige Kontrolle durch uns in der Praxis nach der Therapie, damit die Entzündung nicht wieder auftreten kann.


Schwangerschaftsgingivitis:


Während der Schwangerschaft ist das Zahnfleisch durch die hormonelle Umstellung im Körper stärker durchblutet und das Bindegewebe aufgelockert. Jede Veränderung des Zahnfleisches sollte von uns kontrolliert werden, da es in dieser Zeit verstärkt zu Zahnfleischentzündungen kommen kann.